Referent: Dirk Helwig, Bayer Business Services GmbH, Deutschland
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 23. November 2011, 11:30 - 12:15 Uhr
Level: Einsteiger und Fortgeschrittene
Vortragssprache: Deutsch
Abstract: Auf Basis von langjährigen Entwicklungserfahrungen stellt sich für Bayer immer deutlicher die Relevanz reifer, qualitätsorientierter Software-Entwicklung heraus. Anfangs als Ordnungsrahmen mit dem Ziel der (Kosten-)Optimierung von Entwicklungsprozessen gestartet, zeigt sich heute zunehmend, dass zeitgerechtes „Application Lifecycle Management“ mehr ist und in der Regel auf etablierten Entwicklungsprozessen aufbaut.
Interessanterweise kommt aber verstärkt die Erkenntnis hinzu, dass für qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte reife Prozesse zwar absolut unabdingbar aber keinesfalls ausreichend sind. Angemessene Techniken und adäquate Werkzeuge sollten deshalb sinnvoll und passend ergänzt werden. Auch bedarf es häufig keiner maximalen Qualitätsausprägung in einzelnen Produkten und Prozessen, sondern typischerweise eher einer Annäherung an den jeweiligen Entwicklungsstatus passender und damit optimaler Strukturen. Diese Annäherung stellt ein Hauptanliegen im internen Qualitätsmanagement für die generelle Softwareentwicklung des Bayer Konzerns dar.
Durch diesen Anwenderbericht soll am Beispiel der relativ neu etablierten SharePoint 2010 Entwicklung ein Implementierungseinblick der oben beschriebenen Interdependenzen gegeben werden. Dabei wird ebenso auf die Anfänge bis hin zu den noch bevorstehenden Herausforderungen eingegangen.
Dirk
Helwig arbeitet als Software Engineer und Qualitätsmanagement
Beauftragter bei der Bayer Business Services GmbH und hat die Einführung des Microsoft Team
Foundation Servers 2010 als neue Application Lifecycle Management Plattform für
die SharePoint 2010 Entwicklung von Anfang an begleitet.

