mzT@MS-TFS: modellbasiertes Testen für die Enterprise-IT

Referent: Florian Prester, sepp.med gmbh sepp.med GmbH ist Sponsor der ALM Days 2011

Vortragsart: Methodenbericht

Level: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 24. November 2011, 14:10 - 14:55 Uhr

Abstract: Diese Plattform wird mit Hilfe des Modellbasierten Testen zu einer Schlagkräftigen QS-Allianz welche sich vor allem in der Enterprise-IT effizienzsteigernd einsetzen lässt. Dabei werden Testszenarien als Modell dargestellt und mit Hilfe eines Testfallgenerators die dedizierten Testfälle generiert, welche anschließend im TFS verwaltet und mit Requirements verknüpft zur Ausführung gebracht werden können.

Im Anschluss kann mit Hilfe der integrierten Managementauskunft des TFS ein aussagekräftiges Reporting für sämtliche Stakeholder generiert werden.

Tooling

  • In diesem Vortrag werden der „Innovator for Business Analysts“ von MID, „.getmore“ von sepp.med und schließlich der „Team Foundation Server“ von Microsoft vorgestellt, die in Kombination eine geeignete Werkzeugkette für dieses Szenario darstellen.

Modellierung

  • Mit der Veröffentlichung des BPMN-Standards in Version 2.0, existiert ein Werkzeug für die grafische Modellierung von Geschäftsprozessen, von den Anforderungen bis hin zum ausführbaren Modell. Um die Korrektheit, Qualität und die Zuverlässigkeit dieser Prozesse zu garantieren bedarf es geeigneter Testverfahren, die trotz hoher Komplexität einfach zu spezifizieren sind. In diesem Vortrag werden hierfür modellbasierte Ansätze zur Testspezifikation vorgestellt und gezeigt, wie diese sich mit Hilfe der BPMN realisieren lassen.
  • Neben den reinen Geschäftsprozessen, lassen sich mit der BPMN, als Alternative zur UML/UTP, verschiedenste Szenarien und Anforderungen aus der Enterprise-IT bis hin zur Applikationsentwicklung darstellen und für den Test visualisieren.
  • Mit dem modellzentrierten Testen (.mzT) der Firma sepp.med existiert eine Methodik welche die BPMN für Testzwecke verwendet und dem Tester eine intuitive Methodik zur Bewältigung  alltäglicher Testherausforderungen zur Verfügung stellt.

Bewertung

  • Neben den methodischen Herausforderungen und Besonderheiten werden auch finanzielle Aspekte beleuchtet und konkret die Frage beantwortet: „Rechnet sich MBT wirklich?“

Microsoft hat mit der Öffnung des Visual Studio 2010 in Richtung Qualitätssicherung eine attraktive Alternative gegenüber etablierten QS-Lösungen geschaffen. Der Team Foundation Server bietet die komplette ALM-Funktionalität und damit auch Testmanagement und Testexecution. Die agile Vorgehensweise wird mit konsequent durch die Requirementsfokusierung und Multiuserfunktionalität unterstützt.

Florian Prester, sepp.med gmbhFlorian Prester studierte an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Informatik und war nach seinem Abschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Regionalen RechenZentrum der Universität beschäftigt.

- Seit 2007 ist er bei der sepp.med gmbh beschäftigt und baute dort die Firmeneigenen F&E mit Schwerpunkt auf der Produktentwicklung von .getmore auf.

- Seit 2009 ist Florian Prester einer von drei Geschäftsführern der sepp.med gmbh mit den Aufgabenbereichen F&E & Vertrieb - kurz das operative Geschäft.

Sein besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung der Methodik modellzentriertes Testen (.mzT) und der Produktentwicklung des Testfallgenerators .getmore.

Er veranstaltet und leitet Tagungen und Workshops zum Thema Softwaretesten, außerdem ist er Sprecher auf zahlreichen Konferenzen zum Thema .mzT/MBT in der Praxis. Herr Prester ist ISTQB-zertifizierter Tester und ist ein aktives Mitglied der Fachgruppe TAV (Test, Analyse und Verifikation von Software) in der Gesellschaft für Informatik (GI).

Mehrwert: Modellbasiertes Testen, QS & Test ist in Verbindung mit Microsoft effektiv und effizient einzusetzen.

Ausserdem erhält man einen Einblick in die Technik des modellbasiertenTestens und wann es sich wirklich lohnt.

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